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Ich verzweifel wieder mal am alltäglichen Leben.

Dreckig, schuldig, unfähig, dumm, nicht liebenswert, hässlich, fett, faul, arm, ich mache zu wenig für andere, bin zu doof mich zu entspannen, kann nicht schlafen, habe entzündete Kiefer und Zähne, mir tut alles weh. Meine Gedanken kreisen nur noch darum wie ich schneller zu Gott kommen kann.

Ich habe eine neue Gemeinde ausgeguckt wo ich heute zu Besuch war. Mal sehen ob mir die mehr bringt als meine alte. Heute gehe ich in beide Gottesdienste. Wahrscheinlich öfter noch bis zum Jahresende. Dann entscheide ich mich für eine oder keine. Mir tut das Beten in Gemeinschaft gut aber nicht, wenn ich mein Privatleben dort verschweigen muss.

Auf der Arbeit ist alles nur noch zu kotzen. Noch eine gute Kollegin habe ich die mich da hält. Wir halten uns gegenseitig kann man sagen.Mit den anderen habe ich kaum zu tun. Sie sind unfähig sich zu motivieren und verderben die Stimung dort. Die Chefin hat keine Führungsqualitäten und alles geht den Bach runter.

Der Vater meiner Freundin war im Krankenhaus. Ihm sind Kehlkopf, Stimmbänder und und und entfernt worden. Er ist zuhause und die Behandlung wird fortgesetzt.

 Ich probiere den Fettblocker alli aus. Mehr als Strafe für fettes Essen als alles andere. Im Grunde weiß ich wie ich essen muss und dass ich mich mehr bewegen muss um an Gewicht zu verlieren aber ich scheiter an meinem Durchhaltevermögen und meine Faulheit. 

Mein Zwilling hat seins tudium beendet und ich bin stolz auf ihn.

Meine Freundin leidet wahrscheinlich darunter, dass ich ihr nicht zeigen kann wie lieb ich sie habe. Ich brauche Nähe aber kann sie schwer asuhalten. Außerdem bin ich Geruchempfindilch und sie raucht. Das macht es mir nicht leicht sie zum umarmen. Zur Zeit wird mir schlecht, wenn ich das rieche und ich hasse mich dafür. Wenn meine Handtücher im Bad nach Rauch stinken möchte ich am liebsten ausziehen oder aus dem Fenster springen.

 Ich kann meiner Freundin nicht viel bieten. Nichtmal finanziell. Keinen Urlaub, keine Eigentumswohnung oder sonstwas tolles. Das finde ich schlimm. Irgendwie sagt mein Kopf das sei meine Aufgabe.

Nächstem Monat bewerbe ich mich für das Studium. 

 Jetzt habe ich mich genug Konzentriert und leg mich wieder hin. Mir ist alles anstrengend gerade.

 

14.11.10 14:30


Glaubenssterben

Man soll aussteigen wenn es am schönsten ist.

Erstmal etwas erreichen im Leben.

Mein Lebensziel ist es Zufriedenheit zu erreichen.

Habe ich nicht mehr erreicht als ich es vorhatte?

Ich möchte aus einem guten Gefühl heraus sterben.

Bewusst möchte ich den Tod erleben.

Ob ich damit jemandem weh tu darf mich nicht interessieren.

Was mich hält frage ich mich.

Schade ich meiner Freundin nicht eher als das ich für sie da bin.

Was ist eine Beziehung wert wenn ich keine Nähe geben kann.

Keinen Halt. Keine Zuneigung. Keine Verlässlichkeit.

Heut ist ein guter Tag zum Sterben.

Oder um die Haut zu zerschneiden.

Aber halt, nein. Ich  bin ja erwachsen und muss korrekt handeln.

Warum kann ich nicht einfach todkrank sein und das Leben wertschätzen lernen.

Es ist anstrengend zu leben und kompromissbereit zu sein.

Das Lächeln fällt mir schwer.

Auf Spaß und soziale Kontakte habe ich wenig Lust.

Werde ich jedes Jahr depressiv wenn es dunkler wird draußen?

Treibt mich meine Glaubensfrage doch noch ins Grab?

Liebt Gott mich auch wenn ich mit einer Frau zusammen lebe?

Darf ich Sex haben oder verliere ich die Hoffnung auf den Himmel daruch?

Bin ich schneller bei Gott wenn ich früher sterbe?

Muss ich mich zwischen Gott und meiner Freundin unterscheiden?

Oder werde ich beide verlieren.

Ich bin jetzt 25 Jahre alt, habe seit fast frei Jahren eine Beziehung. Ich habe keine Katze, eine schöne Wohnung, wenige aber gute soziale Kontakte. Ich habe Ziele und schon etwas erreicht.  Ich plane sogar für mehr asl drei Jahre in die Zukunft mit der Idee meines Studiums. Nur hindert mich meine Todessehnsucht daran klar im Kopf zu sein.

Sollte ich hier im Leben alles aufgeben um näher bei Gott zu sein?

Oder schaffe ich es zu Lebzeiten noch Gott zu spüren, mit ihm als Vater zu leben und ihn wirken zu lassen?

Wann bekomme ich die nächste Psychose?

Wann überrumpelt mich der Wunsch doch zu Verhungern?

Oder werde ich gesund sein und an meiner Glaubensfrage ersticken, weil lich Gottes Reden nicht höre?

Ich habe Angst Verrückt zu werden wenn ich mir erlaube Gott zu hören, sein Reden wahrzunehmen auf welcher Art auch immer.

Wieder in die Psychiatrie möche ich nicht.

Und auch nicht nackt predigend in der Innenstadt aufgegriffen werden.

Zu gerne würde ich meine Freundin warm lieben können, ihr nah sein können und dennoch Vertrauen darauf zu haben, dass Gott mich liebt.

Ich traue mich nicht zu lieben, weil ich Angst habe alles zu verlieren was mir wichtig ist. Meine Freundin, meine Gemeinde und Gott.

18.10.10 20:39


allein zu haus

Wie schnell doch die Todessehnsucht wieder da ist. Einmal krank, einmal Stress mit der Freundin, einmal Geldsorgen, einmal Angst vor Veränderung und schon sieht es einfacher aus von der Brücke zu springen als hier zu sitzen und mich mit meinen Problemen zu beschäftigen.

Lieber Geld ausgeben als alleine mit mir zuhause zu sein. Lieber in Foren gucken was andere so beschäftigt, als nachzudenken und ins Grübeln zu geraten. Lieder die ganze Nacht lesen als Gefahr laufen zu träumen. Lieber alleine drin sitzen als draußen kommunizieren zu müssen. Lieber frierend vor dem Pc als draußen bei 24 Grad einsam und kalt fühlen. Lieder bekannte Sachen auf youtube sehen als etwas Neues zu erleben.

 Ich habe eine Vrstellung von dem was ich bi, wo ich mal hi möchte aber die Jahre bis dahin möchte ich manchmal gar niht erleben. Kla rmag ich wenn Gesichter vom Leben gezciehnet sind aber die damit verbdundenen Erfahrungen möchte ich heute mal aussparen. Siet Stunden versuche ich der Frage aus dem Weg zu gehen ob ich in der Sonne spazieren gehe und Wärme tanke oder ob ich gleich in den Gottesdient gehe. Beides schaffe ich nicht mehr, weil ich der Frage zu lange aus dem Weg gegangen bin. Ich verabscheue meine eigene Faulheit. Kein Wunder, dass ich fett bin wenn ich den Arsch nicht hochkriege. Kein Wunder, dass ich niedergeschlagen bin, wenn ich die Sonne meide und den Gottesdient der mir so gut tut.

3.10.10 13:35


Fragen

Ich würde mich so gerne verstehen. Warum bin ich wie ich bin? warum stört mich das? warum hasse ich meinen Körper? warum meine ich immer, dass ich nie etwas bewegen werde? warum meine ich, dass sogar Gott mich nicht lieben kann? warum kann ich nicht vertrauen? warum hat meine Mutter mich nicht lieben können wie ich es gebraucht hätte? warum war mein Vater so selten zuhause? warum sterben so viele Menschen in meiner Familie an Krebs und gebrochenem Herzen? warum wird so viel totgeschiegen? war ich di einzige die die Magersucht meiner Mutter wirklich sehen konnte? warum muss ich so schwach und fett sein? warum habe ich mich umbringen können? was stelle ich dar? was macht mich aus? was bin ich wert und woran erkenne ich das? schaffe ich es ein Buch zu schreiben um mich besser verstehen zu können? ist dieser blog ein Anfang vom Ende meiner Suche? was möchte ich eigentlich? warum erkenne ich nicht an was ich habe und lasse es mir gut gehen?

 

Nachtrag: Ich habe mich den halben Tag mit meinem alten Leben beschäftigt, alte Forenbeiträge gelesen, Berichte von Ärzten, Hilfeplänen, Berichte aus Kliniken und ich habe alte Fotos angesehen. Was ist passiert? Ich habe bis Abends nur Kaffee getrunken und danach nur Dinge gegessen von denen ich die Kalorien kannte. Einfach um unter meinem Grundumsatz zu bleiben. Kotzen ist zur Zeit nicht, weil ich mir die Kiefer dauernd ausrenke und das sogar mir weh tut. Schneiden ist auch nicht mehr, weil ich in einer Beziehung bin und da unauffällig mit Druck umgehen muss. Geld ausgeben ist auch nicht, weil ich keines mehr habe. Also bleb das altbekannte kontrollieren was in meinen Körper reingeht und wie sich das auf mein Gewicht auswirkt. Ich habe mich mehr als fünf Mal gewogen heute bloß um das im Auge zu halten. Gehts mir jetzt besser? Ja! Ich sitze heir und höre einen Bericht über Size zero, die ich niemals haben kann und die ich auch nicht annähernd möchte. Aber es geht mir gut. Ich habe zwar Schmerzen aber weiß ich kann abnehmen ohne, dass es jemandem auffällt. Mein Problem jetzt gerade ist aber das ich gar nicht so dürr sein möchte wie vir Jahren. Ich bin froh die Bulimie im Griff zu haben und wenigstens das Essen in meinem Leben kontrollieren zu können. Mal sehen wie weit ich das im Griff habe.

18.9.10 21:19


was kotzt mich an

- das Gefühl nur dünn etwas wert zu sein

- das Gefühl mir selbst im Weg zu stehen

- das Gefürhld as Gutes nicht für mich bestimmt ist

- das Gefühl ein schlechter Mensch zu sein

- das Gefühl nie alleien klar zu kommen

- das Gefühl studieren zu müssen um anerkannt zu sein

- das Gefühl keine richtige Frau zu sein wenn ich keinen Mann habe

- das Gefühl ich werde beschattet

- das Gefühl nie genug Geld zu verdienen

- das Gefühl zu haben anders ist bedeutungsgleich mit weniger wert

- das Gefühl von meinem Vater nie anerkannt zu werden

- das Gefühl nie schlau genug zu sein

- das Gefühl mich immer weiterbilden zu müssen

- das Gefühl keinen Job lange aushalten zu können

- das leere Gefühl das mich immer wieder überfällt

- das Wissen immer wieder kranke Phasen zu haben

- das Wissen das ich niemals perfekt sein werde

- das Wissen das ich jahre meines Lebens verschwendet habe

- das ich meinem Körper so viel geschadet habe

- das ich nicht weiß was ich bin, was ich möchte und was ich brauche

- das Wissen das meine Mutter nie sehen konnte wie positiv ich mich entwickelt habe

- das ich nicht heiraten darf weil ich eine Frau liebe

- das ich so große Füße habe

- das ich essgestört bin

- das ich so viele Narben an offensichtlichen Stellen habe

- das ich mich nirgends dazugehörig fühle

- das ich anders bin

- das ich nicht weiß ob Gott mich liebt

- das ich wohl immer was zu meckern finden werde

17.8.10 13:56


Nachdenken

Ich denke zu viel

versinke im Chaos

 habe massenweise to to Listen

und bekomme nichts auf die Reihe

Pläne habe ich jede Menge

aber keinen Elan sie auszuführen

Mich interessiert so vieles

aber ich kann nichts mit Ausdauer verfolgen

Das Leben könnte so schön sein

wenn ich das nur annehmen könnte

Ich könnte alles tun was ich will

wenn ich nur wüsste was das ist

Mir stehen so viele Wege offen

zu viele um mich zu entscheiden

Ich möchte wissen wer ich bin

und nicht mehr vorgeben zu sein

16.8.10 20:56


Test

1,2,3
16.7.10 17:03





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