Startseite
  Über...
  Archiv
  2011
  2010
  2009
  2008
  2007
  2006
  2005
  2004
  2003
  2002
  2001
  2000
  1999
  1998
  1997
  1996
  1995
  1994
  1993
  1992
  12 Schritte weg von pro Ana
  Weltverbesserer
  Wer bin ich?
  Durchgeknallt
  Lesbisch
  Asperger
  ADD
  Borderline
  Bulimie
  Magersucht
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/rosengartenbewohner2010

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Vielleicht habe ich ja auch ADS mit oder ohne Hyperaktivität. Wer es rausfindet bekommt einen Gummipunkt^^

Aufmerksamkeitsstörung. Unvermögen, Gesprächen aufmerksam zu folgen, erhöhte Ablenkbarkeit (irrelevante Stimuli können nicht herausgefiltert werden), Schwierigkeiten, schriftliche Dinge zu erledigen, Vergesslichkeit, häufiges Verlieren von Alltagsgegenständen wie Autoschlüssel, Geldbeutel oder Brieftasche.

"Du hörst ja gar nicht zu", "Interessiert dich überhaupt was ich sage?", "Das habe ich dir doch eben erst gesagt", "du träumst schon wieder" Und wer hat wohl sein Urlaubsgeld in der Bank liegen lassen, wo es doch so große Anstrengung war erstmal den Temrin zu planen?! Wer kann Gesprächen nicht folgen und wird vom Vogel am Fenster abgelenkt? Wer stolpert über seine eigenen Füße beim gerade aus laufen? ...wer wohl? Telefon im Kühlschrank gefunden? Verlobungsring fast weggeworfen, als man ihn suchte? Geldbörse im Supermarkt liegen lassen und fast den Flug zurück nach hause verpasst? Fürs Briefe schreiben braucht man Stunden... Emails kann man einfach löschen und vergessen aber so richtig mit der Hand zu schreiben geht fast gar nicht mehr. Und wenn dann in lila, mit ungeraden Zeilen und die Briefmarke falsch rum drauf + Absender vergessen.....

Motorische Hyperaktivität. Innere Unruhe, "Nervosität" (i. S. eines Unvermögens, sich entspannen zu können – nicht antizipatorische Ängstlichkeit), Unfähigkeit, sitzende Tätigkeiten durchzuhalten, z. B. am Tisch still zu sitzen, Spielfilme im Fernsehen anzusehen, Zeitung zu lesen, stets "auf dem Sprung" sein, dysphorische Stimmungslagen bei Inaktivität.

Wer wippt denn nicht dauernd mit den Füßen, demontiert Kugelschreiber, lässt dauernd etwas fallen und muss rumlaufen weil er sitzen nicht aushalten kann. Für mich ist es nicht möglich einfach mal so zur Ruhe zu kommen. Ich bewundere meine Freundin dafür, dass sie sich vor dem Fernseher entspannen kann. Ich muss dauernd rumlaufen und irgendwas holen, auf Toilette gehen, Kaffee kochen, Hausarbeit machen oder dann doch was lesen gehen. So wirklich lange und aufmerksam dem Geschehen auf dem Bildschirm zu folgen ist ungemein anstrengend. Es sei denn es ist eine Dokumentation über Brücken, Ernährung oder Krankheiten.

Affektlabilität. Gekennzeichnet durch den Wechsel zwischen normaler und niedergeschlagener Stimmung sowie leichtgradiger Erregung (mit einer Dauer von einigen Minuten bis maximal einigen Tagen, der in der Regel mit klar benennbaren Ursachen reaktiv ausgelöst wird; gelegentlich treten die Stimmungswechsel aber auch spontan auf. Hat das Verhalten bereits zu ernsthaften oder anhaltenden Schwierigkeiten geführt, können sich die Stimmungswechsel ausdehnen). Die niedergeschlagene Stimmungslage wird vom Patienten häufig als Unzufriedenheit oder Langeweile beschrieben. (Im Gegensatz zur major Depression finden sich kein ausgeprägter Interessensverlust oder somatische Begleiterscheinungen)

himmelhochjauchzendundzutodebetrübt, aht doch fast jeder. Kann auch am Sternzeichen Jungfrau liegen oder am Mond oder an der Weiblichkeit oder an den männlichen Hormonen oder daran das irgendwelche Ereignisse in der Kindheit Spuren im Gehirn hinterlassen haben und die Stimmung ohne erkennbaren Grund kippt. Sicher gibt es Ursachena ber woher soll man die kennen?! Ich kann nur sagen das diese Stimmungsschwankungen einen selbst und das Umfeld wirklich nerven!

Desorganisiertes Verhalten. Aktivitäten werden unzureichend geplant und organisiert. Gewöhnlich schildern die Patienten diese Desorganisation in Zusammenhang mit der Arbeit, der Haushaltsführung oder mit schulischen Aufgaben. Aufgaben werden häufig nicht zu Ende gebracht, die Patienten wechseln planlos von einer Aufgabe zur nächsten und lassen ein gewisses "Haftenbleiben" vermissen. Unsystematische Problemstrategien liegen vor, daneben finden sich Schwierigkeiten in der zeitlichen Organisation und Unfähigkeit, Zeitpläne oder Termine einzuhalten.

Chaotisch ist kein Wort für die Orte wo ich wohne. Schon als Kind habe ich mit Besen eine Schneise ins Chaos gemacht um vom Bett zum Schrank zu kommen. Im Wohnheim vermüllte mein Zimmer und in meiner eigenen Wohnung habe ich nur aufgeräumt und sauber geamcht, wenn meine Sozialarbeiterin oder Besuch sich ankündigte. Heute ist es an manchen Stellen aufgeräumt und an manchen überhaupt nicht. Ich habe auf meiner to do Liste Ordnung halten als Unterpunikt gewählt und habe es wirklich versucht. Die Böden sind sauber, der Ofen geputzt, die Wäsche gewaschen und aufgehängt, der Müll ist in der Tonne aber ordentlich ist es nicht. In der Küche, dem zweitkleinsten Raum der Wohnung habe ich mich Stunden aufgehalten. Erstmal das Spülwasser warm machen, dann den Backofenspray in den Ofen, Papiere sortieren und wegwerfen, Spülen, den Ofen reinigen... klingt doch gut geordnet oder?! Wenn ich nicht noch die Schränke ausgeräumt, gewischt und neu geordnet hätte ud nebenbei Sachen wie kochen, Bücher sortieren im Wohnzimmer, Wäsche sortieren, Listen schreiben, Bad putzen, dabei für den Urlaub packen usw gemacht hätte, dann wär ich zufrieden. Es ist viel erledigt (in der Küche) aber nur auf einer Küchenseite, sonst in keinem Zimmer und ich bin unzufrieden während ich hier sitze, esse, schreibe und mir Dokumentationen auf youtube anhöre. Ich weiß das ich drei Ordner sortieren müsste, habe angefangen für dn Urlaub zu packen, muss eigentilch noch brot kaufen und die Schuhe weiter ordnen aber dafür bin ich gerade nicht in der Stimmung.

Affektkontrolle. Andauernde Reizbarkeit, auch aus geringem Anlass, verminderte Frustrationstoleranz und in der Regel kurzfristige Wutausbrüche häufig mit nachteiliger Wirkung auf die Beziehung zu Mitmenschen; typisch ist erhöhte Reizbarkeit im Straßenverkehr.

Auf außenstehende zB meine Arbeitskolleginnen wirke ich sehr ruhig, gelassen, immer hilfsbereit, oft lustig (wenn auch fies und ehrlich) und belastbar. Was in meinem Kopf vorgeht können die zum Glück nicht mitbekommen. Das ist oft rausgehe und mich abreagiere, das ich nicht zum Spaß putze oder wilde Spiele mit den Kiddies mache und das ich sowas von angespannt bin - wer weiß das außer mir? Das geht niemanden was an und das soll auch keiner merken aber das man mir nicht ansieht wie genervt und angespannt bin, das muss auf der Arbeit so bleiben. Auf dem Nachhauseweg reagiere ich mich beim Radfahren ab und ausreichend Strafen für Verhalten an mir das mir nicht passt habe ich auch auf Lager.

Impulsivität. Dazwischenreden, Unterbrechen anderer in Gespräch, Ungeduld, impulsive Geldausgaben, und das Unvermögen, Handlungen im Verlauf zu protrahieren, ohne dabei Unbehagen zu empfinden.

Dazwischenreden ist auch nur, weil ich immer alles schon weiß bevor der andere es sagt und weil ich meine Gedanken für so wichtig halte, dass ich sie einbringen muss! Das hat nichts mit unhöflich oder so zu tun. Es geht einfach nicht anders, sonst wäre ich vom weiteren Gespräch abgelenkt und könnte nicht mehr folgen. Geduld ist keine meiner Stärken. Auch wenn man das kaum merkt. Impulsives Geldausgeben ist echt ein Problem. So viel Geld wie ich ausgebe habe ich kaum und es wird ab 11. jedes Monats knapp, weil ich zu viel gekauft habe das ich weder brauche noch gebrauchen kann. Nicht das ich keine Auflistung haben würde, wofür ich wieviel Geld brauche... die habe ich natürlich und ich schreibe auch alles auf was ich asgebe aber da ist nicht mit eingerechnet was ich sehe und sofort haben muss!

Emotionale Überreagibilität. Überschießende emotionale Reaktionen auf alltägliche Stressoren. Die Patienten beschreiben sich selbst häufig als schnell "belästigt" oder gestresst.

 Schnell gestresst? keine Ahnung. Fällt mir gerade nichts zu ein Wenn es zu stressig wird mache ich einfach gar nichts mehr von dem was zu erledigen ist und gucke Dokus an.

"Funktionseinschränkungen ergeben sich speziell in folgenden Bereichen: in der mangelnden Alltagsorganisation (verbunden mit der Unfähigkeit zu planvollem, vorausschauenden Vorgehen, Vergesslichkeit, ungewollte Unpünktlichkeit);"

Vergesselich oder gar nicht gehört? Geplant und doch die Zeiten falsch eingeschätzt? Ich kann aus Fehlern nicht wirklich lernen. Sehe was schief läuft und bin nicht in der Lage mein verhalten zu ändern. Aber unpüktlich komme ich nicht, weil ich immer zu früh da bin.

"...einer chaotischen, insuffizienten Arbeitsweise (häufige Arbeitsplatzwechsel, finanzielle Schwierigkeiten);"

In meiner Burteilung stand das anders. Da stand ich kann nicht effektiv arbeiten, bringe keine konstante Leistung und muss zeitnah arbeiten oder so. Jedenfalls das ich ein Volltrottel bin - für mich.

"im zwischenmenschlichen Bereich (häufige Scheidungen, Unzufriedenheit in der Partnerschaft, Erziehungsprobleme mit eigenen Kindern, instabile Freundschaften);"

Instabile Freundschaften kann man es nennen. Außer meiner Freundin habe ich zwei Freundinnen. Zu allen anderen habe ich den Kontakt einschlafen lassen, abgebrochen oder die Kreise gewechselt in denen ich diese Menschen kennengelernt habe. Ich hatte Bekannte (die ich als Freunde, Familie oder so bezeichnet habe) die kannten sich untereinander nicht und die wussten nicht mit wem ich sonst noch zu tun hatte. Die hätten sich auch gar nicht verstanden. Ich hatte für jede Macke, für jede Vorliebe und für jede Tageszeit oder Stimmung andere Bekannte mit denen ich mich umgeben habe. Jetzt finde ich mich selbst anstrengend genug und opfere meine Freizeit nicht mehr für andere. Ich bin wichtig, dann meine Freundin, dann meine Katze und dann der Rest der Welt.

"hinsichtlich Auffälligkeiten im Straßenverkehr (Unfälle, Geschwindigkeitsüberschreitungen, Führerscheinentzug)"

Riskantes Fahren geht auch mit dem Fahrrad habe ich festgestellt. Ist auch gar nicht so schwer,  wenn man Konsequenzen weder einschätzen noch ernst nehmen kann. Wenn die Menschen einem hinterherschreien "bist du lebensmüde oder was?!" fühlt man sich gleich besser. Und wenn man ohne Licht, unter Drogen im Gewitter durch den Park oder die Stadt brettert bis es einem schwarz vor Augen wird - dann kann es da keien Alternative geben um Ruhe zu finden.

"und Gesundheitsrisiken (exzessives Verhalten bei Essen, Trinken, Sexualität, Rauchen, Sport, Freizeit)."

 Also rauchen mache ich ja nicht. Kann ich auch nicht nachvollziehen, weil da kein wirklicher Effekt von ausgeht. Ich habe vieles an Drogen und Rauschmitteln ausprobiert aber Tabak widert mich echt an. Ich lese viel, bilde mich gerne weiter und informiere mich gerne. Klar auch über die Drogen und Medikamente die ich genommen habe. Ich wusste was passieren kann und habe es dennoch getan. Ich wusste wie man die einnehmen muss und was man beachten sollte und habe mich in den seltensten Fällen dran gehalten. Vielleicht habe ich es dem Glück zu verdanken, dass ich noch lebe und nie direkt wegen Drogen eingeliefert worden bin. Bei mir kam die Psychose vor den meisten Drogen^^ Was das Essen angeht da habe ich seit 10 Jahren Bulimie und ich war mal magersüchtig. pro Ana versteht sich, sonst wär der Anspruch zu gering gewesen. Alkohol ist ein leidiges Thema und ich dachte oft "jetzt reicht es, nie wieder" und bin auch nur knapp einer Tagesklinik für Alkoholiker entkommen, weil ich auf der Intensivstation als Suizidgefährdet eingestuft wurde und in der Klapse erzählen musste das ich weiß wo meine Problemeliegen und das ich mich darum kümmern werde.........

So und jetzt zur differentialdiagnostischen Seite der Medaille

 Psychotrope Substanzen habe ich genommen und auch Neutoleptika.

  • Substanzmissbrauch, -abhängigkeit
Ephedrin habe ich lange genommen, ansonsten Koks, Speed, Ecstasy, Pilze, Engelstrompete, Marihuana, Stechapfel und viele Medikamente
  • Persönlichkeitsstörungen (v.a. dissoziale, impulsive bzw. emotional-instabile, ängstlich-unsichere Persönlichkeitsstörungen)
emotional instabil bin ich auch
  • Affektive Störungen (Depression oder Manie, Bipolare Störung)
eine affektive Störung habe ich laut meiner Psychiaterin auch. Aber kann man das nicht auch unter emotional instabil einordnen?
  • Angststörungen
habe ich auch, aber wer hat das nicht der paranoid ist?
  • Tic-Störungen, einschl. Tourette-Störung
ätsch, habe ich nicht^^
  • Teilleistungsstörungen (z. B. Legasthenie, Dyskalkulie)
Eine Diagnose in der Art habe ich nicht aber ich habe kein Händchen für alles was mit Zahlen zu tun hat es sei denn ich kann es auswendig lernen und damit glänzen wenn niemand damit rechnet. Das ist nicht gut rechnen kann stört mich, weil ich gerne mein Abitur nachmachen würde um studieren zu können.....
  • Schlafstörungen

habe ich seit frühster Kindheit und auch heute massiv. Ich schlafe viel zu wenig und zu spät ein. Ich bin nicht erholt und träume wirr. Ich stehe nachts auf, bleibe immer wieder nächtelang wach und habe Angst den Verstand zu verlieren. Eine Phase hatte ich bisher wo ich viel geschlafen habe. Da habe ich Neuroleptika bekommen und habe manchmal sogar von 9 Uhr abends bis 17 Uhr am Folgetag geschlafen.

Die Infos habe ich von der Seite der Bundesärztekammer rauskopiert. Da steht noch mehr informatives aber das hat mich nicht interessiert. 




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung