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Am schönsten ist es Aspie zu sein. Da kommt man sich nicht krank vor, sondern einfach anders begabt.

qualitative Beeinträchtigung der sozialen Interaktion in mindestens zwei der folgenden Bereiche:

"ausgeprägte Beeinträchtigung im Gebrauch einer Vielzahl nonverbaler Verhaltensweisen wie beispielsweise Blickkontakt, Gesichtsausdruck, Körperhaltung und Gestik zur Steuerung sozialer Interaktionen,"

Warum sollte man anderen Menschen auch ins Gesicht sehen,w enn man weiß das man anders ist und die einen auch nicht verstehen würden, wenn man Mimik aus Ausdrucksform nutzen würde? Dann schon eher auf den Boden oder im Raum rumsehen. Man kann nicht seinen Gedanken in Ruhe nachgehen wenn man sich dann auch noch die Gesichter anderer Menschen ansehen muss. Und warum man nicht lächelt oder gar überhaupt nicht zeigt wie es einem geht, das sollte jedem selbst überlassen sein. "Lach doch mal! Über dich oder was??!" ist da mein Leitsatz geworden.

"Unfähigkeit, entwicklungsgemäße Beziehungen zu Gleichaltrigen aufzubauen,"

In meinem Umfeld der Kindheit waren meine Freunde wenig jünger als ich. Und Beziehungen wurden aufgebaut bis ich vielleicht die Grundschule angefangen habe. Alles was danach kam hat nicht gehalten. Außer die Beziehung die heute noch anhält.

"Mangel an spontanen Bestrebungen, Freude, Interessen oder Erfolge mit anderen zu teilen (z. B. durch einen Mangel, Objekte des Interesses herzuzeigen, herzubringen oder darauf hinzuweisen)"

Wie soll man etwas mitteilen, dass andere sowieso nicht verstehen würden? Dann lieber im Kopf lachen und sich selbst wiederholen was man lustig fand. Wenn man dann ausversehen lächelt einfach mit "Kopfkino" auf die Frage antworten was man lustig findet. Oder sagen man habe sich selbst einen Witz erzählt. Dann finden einen die Menschen nur komsich aber können damit besser leben als wenn man ihnen erzählt man habe über die Staubflocken in der Ecke gelacht oder über einen Streit am Nachbartisch im Cafe.

"Mangel an sozialer oder emotionaler Gegenseitigkeit;"

Deshalb lieber alleine sein, das ist nicht so anstrengend. Gefühle sind wahnsinnig anstrengend.

"verzögertes Einsetzen oder völliges Ausbleiben der Entwicklung gesprochener Sprache (ohne den Versuch, die Beeinträchtigung durch alternative Kommunikationsformen wie Gestik oder Mimik zu kompensieren)"

Das fällt nicht auf, wenn einem so oder so niemand zuhört. Ich habe gesprochen aber kaum zuhause. In der Schule auch nicht aber mit meinen wenigen Freunden. Als Jugendliche wusst ich das ich anders war und kaum verstanden werde und habe mich ins Interent zurück gezogen. Da muss man nicht sprechen und schreiben fällt mir leichter.

"bei Personen mit ausreichendem Sprachvermögen deutliche Beeinträchtigung der Fähigkeit, ein Gespräch zu beginnen oder fortzuführen"

Weil smalltalk langweilig ist vielleicht? Weil man nicht abschätzen kann wann man mit reden dran ist und wann mit schweigen oder zuhören? Weil einem meist was anderes interessiert asl sein gegenüber? Ich denke auch, weil die Interessen nicht da sind und man die anderen mit seinen Gedanken oder seinem Wissen überfordert.

"stereotyper oder repetitiver Gebrauch der Sprache oder idiosynkratische Sprache"

 Vielleicht ist man ja der Meinung die Wörter die man benutzt passen eher als Beschreibeungen als die Wörter, die andere nutzen um etwas zu betiteln?

"Fehlen entwicklungsgemäßer variierter, spontaner Rollenspiele oder sozialer Imitationsspiele"

 Alleine auf dem Boden liegen und die Linien des Holzes ansehen doer nachzeichnen reicht als Beschäftigung. Mit anderen Rollenspiele spielen macht weniger ausgeglichen. Welches andere Kind will schon spielen das alle Kinder behindert, taub oder missbraucht worden sind?

"umfassende eingehende Beschäftigung innerhalb eines oder mehrerer stereotyper und begrenzter Interessenmuster, wobei entweder Schwerpunkt oder Intensität der Beschäftigung abnorm sind"

Ist doch toll, wenn man sich selbst beschäftigen kann. Man schadet niemandem, hat keinen Streit und ist zufrieden in seiner Welt.

"auffällig unflexibles Festhalten an bestimmten nichtfunktionalen Gewohnheiten oder Ritualen"

Macken hat jeder. Und das man merkt etwas gelingt nicht heißt noch lange nicht, dass man es dann ändern kann. Vielleicht klappt es ja irgendwann...

"stereotype und repetitive motorische Manierismen (z. B. Verdrehen, Verbiegen der oder Flattern mit den Händen oder Fingern oder komplexe Bewegungen des ganzen Körpers)"

Fuß wippen gilt nicht, oder? Und mit den Fingern schnippen? Nein, ich denke ich kann damit nicht dienen.

"beharrliche eingehende Beschäftigung mit Teilen von Objekten"

Wenns spannend ist? was ist dagegen jetzt schon wieder einzuwenden?!

Zu meiner Kindheit kann ich wenig sagen. Meine Eltern scheinen in verschiedenen Familien gelebt zu haben und ich war nur zufällig im selben Haus wie meine Geschwister.

Phobien habe ich keine. Aber eine ausgeprägte Abneigung und Ekel gegenüber Marienkäfern. 

Schlafstörungen hatte ich schon immer.

 Eine Essstörung habe ich auch. Derzeit Bulimie.

 Und autoaggressiv bin ich auch.

Quelle: wikipedia

 -- bin ich jetzt schlauer was ich bin oder darstelle?




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