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26.1.-27.1. Bescheid an meine Eltern dass ich in der Jugendpension Nockherstr 60 in München in Obhut genommen wurde. Ich kam über die Polizei dahin. Einen gescheiterten Suizidversuch wird man es später nennen. Dabei wollte ich doch bloß nicht, dass eine Internetfreundin "Bärchen" auch nochh alleine sterben muss. Sie hatte es ohnehin schon schwer im Leben. Ich habe zu viel getrunken wie immer und sie hat mit ihrer Therapeutin telefoniert, die uns dann eine Streife vorbei schickte.

16. März "Die Patientin ist auf der Parkbank liegend aufgefunden worden, hatte erbrochen, deutliche C2 Geruch, danach wurde sie vom "RTW" in die Ambulanz gebracht. Bei Aufnahme zeigte sich eine somnolente Pat. die auf Schmerzreize reagierte, mit deutlicher Alkoholintoxokation. Die Vitalparameter waren unauffällig, ebenso das durchgeführte Routinelabor. Auffallen bei Aufnahme einzig eine LDH von 303 U/l. Nach ii.v.Flüssigkeitsgabe sowie Überwachung auf Station zeigte sich ein ukomplizierter Verlauf, so daß die Pat im Tagesverlauf von der Mutter abgeholt werden konnte"

Praxis Nau "Sie berichtete (alle Zitate im Original): "Seit der Pubertät leide ich unter folgenden Prboelem: Starke Spannungszustände, Ritzen, Wutausbrüche, Drogenkonsum zu Ablenkung, Fressen, Kotzen, völliges Gefühlschaos, Traurigkeit, angst, Einsmkeit, zu viel Geld ausgeben, Minderwertigkeitsgefühle, Konzentrationsstörungen, Identitätsstörungen, Misstrauen, Migräne, Rückenschmerzen, Schlafstörungen" Abends habe sie Bewegungs- und Empfindungsstörungenin den Armen und Beinen. "Sie fühlen sich dann an wie tot, ich kann mich nicht mehr hinstellen, sacke sofort zusammen" (...) Die Ursache liegt vermutlich in "Ablehnung und Widersprüchlichkeit" im Elternhaus (...)DerVater sei Alkoholiker, die Beziehung zur Mutter sei durch "offene Ablehnung und Kritik" geprägt. (...) Seit ihrem zwölften Lebensjahr versuche sie ihre Stimmungsschwankungen u.a. durch Selbstverletzung zu regulieren. Sie Schneide sich mit Scherben oder Rasierklingen in die Arme, manchmal schlage sie auch mit dem Kopf gegen die Wand oder sie steche sich mit Nadeln. Zudem ziehe sie sich zurück. Ihre Umwelt reagiere auf die Patienin mit "Ablehungun Unverständnis". "Niemand versteht mich und niemand wird mich je ernst nehmen." Freunde habe sie keine. Über Internetseiten habe sie Kontakt zu anderen Borderline Patienten, sie sei z.T. bis 10 Std. täglich im Internet. "Ich bin fett, unfähig und nicht liebenswert." "Ich möchte lernen, Grenzen zu setzen und einzuhalten. Impulse besser kontrollieren, Gefühle aushalten, Trauer bewältigen, Verantwortung für mich übernehmen, stabilere Verhältnisse zu anderen Msnchen aufbauen." Frau R. kommt auf eigene Initiative in die Praxis" (Bericht an Gutachter)

 5. Februar: Die Patientin berichtet, dass sie unter Ein- und Durchschlafstörungen leide, sie habe kaum Gefühle, manchmal feheln ihr die Wörter, häufig habe sie das Gefühl, sie müsse ihre Haut kaputt machen oder sie müsse sich mit dem Schal würgen, z.B. wenn sie in die Spiegel blicke oder wenn sie über die Straße gehe, sie sei auch zeitweise nicht in die Schule gegangen. 2 Dosen Bier täglich, gelegentlicher THC Konsum. Im Affekt depressiv und ängstlich bei reduzierter Antriebslage. Keine formalen Denkstörungen. Keine Suizidalität.

16. März bis 14. Juli Klinik Wersbach. Diagnosen Borderline, Selbstverletzendes Verhalten durch Schneiden, Dissoziative Sensibilitäts- und Bewegungsstörungen, Bulimia nervosa, V.a. schizotype Störung. 98kg Körpergewicht. "Frau R. ist allseits orientiert. Die Schwingungsfähigkeit ist regelrecht, die stimmung zum depressiven Pol hin verschoben. Es besteht Unsicherheit bzgl. Identität und Zukunftsperspektiven. Im interpersonaln Kontakt wirkt die Pationtin zuerst gehemmt, wird dann aber schnell offen mit deutlichen Zeichen einer Borderline Persönlichkeitssstörung. Sie weist eine hohe Affektlabilität auf ud klagt über multiple und wechselnde psychogene Beschwerden. starke kognitive Grundstörung im Konzentrations- und mnestischen Bereich sind vorhanden. Darüber hinaus besteht ein gewisser Verdacht auf eine produktive paranoide Symptomatik. Ein Gespräch mit den Eltern ergab jedoch ernst zu nehmende Hinweise darauf, dass diese Symptome möglicherweise vond er Patientin bewusst vorgetäuscht werden. Eine akute Suizidalität ist zur Zeit nicht gegeben. (...) Da die Patientin ine inem Screening Verfahren für dissoziative Symptome (FDS) sehr hohe Werte erzielte, wurde diesbezüglich ein ausführliches klinisches Interview (SKID-D) mit ihr durchgeführt. Die Auswertung dieses Interviews deutet stark darauf hin, dass bei Frau Riedel iene dissoziative Identitätsstörung vorliegt. In behutsam  aufklärenden und informierenden Gesprächen mit der Patientin konnte diese nach udn anch über entsprechend angstbesetze Erfahrungen berichten. Beispielsweise stellte sie anhand von nassen Fußspuren auf dem Teppich ihres Zimmers fest, dass sie wohl zwischendurch die Badewanne verlassen haben musste, ohne davon etwas zu wissen. Auch schilderte sie, oftmals in Gesprächen damit konfrontiert zu werden, dass sie etwas gesagt oder getan habem woran sie sich in keiner Weise erinnern könne. Ebenso berichtete sie über stark wechselnde Schriftbilder in ihrem tagebuch. Es wurde daher vermutet, dass die Ängste der Patietin, jemand könne in ihrer Abwesenheit in ihrem Zimmer gewesen und Dinge verändert haben, auf das unbewusste Aktiv-Werden dissoziativer Persönlichkeitsanteile zurückgeht. (...) Eine begleitende neuroleptische Behanldung war ebenfalls erforderlich, da sie der Patientin half, sich von beängstigenden, uneindeutigen Wahrnehmungen besser zu distanzieren. Da Frau R. unter der Medikation Seroquel zeitweise mit unangenehmen Nebenwirkungen zu kämpfen hatte ("Jucken unter der Haut" wurde zwischenzeitlich auf Truxal (0-0-50) mg umgestellt. (...) Im Laufe psychoedukativer Gespräche jonnte die Patientin sich erstmals überwinden offen über ihre Ideen und Wahrnehmungen zu sprechen - sie fürchtete zunächst, man könne sie sofort für verrükt erklären und einsperren. Dabei zeigte sich, das diese Ideen durchaus einer kritischen Reflektion zugänglich sind und aufch die Patientin selbst sehr daran interessiert ist, Erklärungen zu erarbeiten, mit denen sie im Alltag besser zurecht kommt.. (...) Wir bemühten uns im Behanldungsverlauf daher sehr drum, auch die Eltern in gemeinsame Gespräche mit einzubezieheun und vorsichtig für Verständnis gegenüber den tatsächlich bestehenden Problemen ihrer Tochter zu werden."

24.April: Krisenintervention, Wundbehandlung. Massive Essattacken.

7. Mai: Im weiteren Verlauf erfolgte zunächst eine stationäre Einweisung, da die Patientin AÄngste entwickelte sie könne sich in einem unkontrollierten Moment das Leben nehmen.




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